Am letzten Tag in Mestia haben wir uns vorgenommen, die Wanderung zum Chalaadi Gletscher zu machen. Dazu muss man leider ein Taxi nehmen und fuer georgische Verhaeltnisse war es in etwa so teuer wie in einem sehr gehobenen Restaurant essen zu gehen. Die Jungs am Taxistand wissen wie man verhandelt.
Den Gletscher haben wir schon zwei Tage zuvor aus der Ferne gesehen und uns schon ein wenig verliebt - Der Einstieg in die Wanderung bestand aus einer Ueberquerung einer Bruecke, die schon bessere Zeiten gesehen hat und vermutlich vom TUEV Sowjetunion Sued 1984 abgenommen worden ist.
Die Wanderung ging an einem wilden Gebirgsbach entlang und es wurde dadurch ziemlich frisch, der Rest der Wanderung war nett, aber sehr anspruchslos, wir kamen aber den Bergen mit Schnee und Eis sehr nah.
Kurz vor dem Gletscher kamen wir an einem Geroellfeld an und fingen an zu kraxeln, stellten den Weg aber schnell in Frage, weil das Tempo sehr langsam wurde und der Weg zum Gletscher noch weit war. Nicht dass wir Wert darauflegen schnell zu sein, aber wir hatten eine Zeit mit dem Taxifahrer vereinbart und wollten nicht zu spaet sein.
Nachdem wir den richtigen Pfad gefunden hatten, kamen wir sehr nah an den Gletscher ran und waren umringt von Bergen, Eis und Schnee. Schon ein sehr netter Ausblick, bei dem wir erstmal ein Buetterken/Knifte/Dubbel/belegtes Brot mit Kaese verhaftet haben.
Den letzten Tag in Mestia haben wir noch sehr nett im Twin Peaks Restaurant geschmaust und schonmal gepackt fuer den naechsten Reisetag.